17.09.2010
Um beim Verschenken von Blumen nicht ins Fettnäpfchen zu treten, sind Größe, Umfang, Farbe und Symbolik der Blumen von großer Bedeutung. Selbst beim kleinen Strauß als Dank, als Genesungsgruß, als Glückwunsch oder gar beim ganzen Blumengebinde als Bitte um Entschuldigung muss man Acht gegeben, dass Anstandsregeln eingehalten werden. Ein Fehltritt kann sehr peinlich werden.
Beim Blumen kaufen sollte die Farbe der Blumen berücksichtig werden, diese spielt eine wichtige Rolle in der Bedeutung eines verschenkten Straußes. Ein weit verbreitetes Klischee: "Weiße Blumen gehören nur auf das Grab". Deshalb sollte an Fremde kein weißer Blumenstrauß verschenkt werden. Weiterhin gelten rote Blumen als Liebesbeweis. Es ist also eine genauere Überlegung wert wem man rote Blumen schenkt. Auch die Sybolik der verschiedenen Blumensorten kann aussagekräftig sein. Während Rosen Liebe, Zärtlichkeit und Leidenschaft bedeuten, stellt die weiße Chrysantheme die Todesblume dar.
Für viele Beschenkte sind Farbe, Bedeutung und Umfang vielleicht nicht relevant, jedoch gilt das nicht für alle. Eventuell hat die Tante doch ein Buch mit der Bedeutung von Blumen im Schrank stehen. Es wäre peinlich einem blumenliebend Geschäftspartner einen Strauß aus Flieder zu schenken. Dieser symbolisiert nämlich Zärtlichkeit und eine beginnende Liebe.
Um vielen Möglichkeiten der Fauxpas des Blumenverschenks aus dem Weg zu gehen können folgende drei Tipps berücksichtigt werden: Erstens ist es wichtig, dass für Fremde die Blumensorten gemischt werden sollten, um die Bedeutung der einzelnen Blumen zu mindern. Weiterhin sollten farblich dezente Zusammenstellungen gewählt werden. Topfpflanzen, Trockengestecke und Bonsai-Bäumchen sollten nur an Blumenliebhaber mit diesen bekannten Vorlieben verschenkt werden, ansonsten gilt für die meisten Anlässe und für die meisten zu Beschenkenden häufig: die traditionelle Schnittblume ist eine recht sichere Wahl, Fehldeutungen auszuschließen.